FDP.Die Liberalen St.Gallen


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Strukturelles Defizit bekämpfen

FDP-Fraktion bereitet sich in St.Gallen auf die Junisession vor

Im Stadthaus der Ortsbürgergemeinde St.Gallen hat die FDP-Fraktion die Geschäfte der kommenden Junisession vorberaten. Sie behandelte die Staatsrechnung 2009, die Vorlagen zur Standortförderung und weitere Geschäfte. Zudem nominierte die FDP-Fraktion den bisherigen Kantonsratsvizepräsidenten Walter Locher offiziell für das Amt des „höchsten St.Gallers“.

Dr. Walter Locher, designierter Kantonsratspräsident 2010/2011. St.Gallen, 28.05.2010 | Ab der Junisession soll der Kantonsrat von FDP-Vizefraktionspräsident Walter Locher präsidiert werden. Der 55-Jährige ist selbständiger Rechtsanwalt und lebt in der Stadt St.Gallen. Locher gehört dem Kantonsrat seit sieben Jahren an. Die FDP-Fraktion freut sich, dem Kantonsrat die Wahl ihres Fraktionskollegen zum „höchsten St.Galler" beantragen zu können. Die Wahl von Walter Locher zum Kantonsratspräsidenten ist im Parlament für den Sessionsmontag, 7. Juni 2010, traktandiert.

Beängstigende Ausgabendynamik
Dass die Staatsrechnung besser als erwartet abschloss, darf die Politik nicht in eine trügerische Sicherheit wiegen. Davon ist die FDP-Fraktion überzeugt. Durch die resultierende „schwarze Null" bleibt die Eigenkapitalhöhe stabil. Besorgniserregend ist für die Freisinnigen aber das Ausgabenwachstum von über vier Prozent. Die Behauptungen von links, die drohende schiefe Finanzlage des Kantons sei nur den Steuerentlastungen der letzten Jahre anzulasten, ist falsch: Angesichts der hohen Ausgabendynamik, welche deutlich über dem Wirtschaftswachstum liegt, besteht klar ein strukturelles Defizit, das nicht mit Steuererhöhungen gestopft werden darf. Eine Verzichtsplanung bleibt weiterhin nötig und richtig.

Standortförderung mit Mut und Selbstbewusstsein
Die FDP steht mit einer ihrer Kernforderungen für die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen im Kanton St.Gallen ein. Ein wichtiger Hebel dafür ist die Standortförderung. Die FDP-Fraktion nimmt beim Mehrjahresprogramm der Standortförderung für die Jahre 2011 bis 2014 denn auch befriedigt zur Kenntnis, dass Forderungen der FDP von der Regierung aufgenommen wurden. Die FDP wird den Vorlagen zur Standortförderung zustimmen, auch wenn sie sich mehr Mut zum Aufbruch und mehr Selbstvertrauen des Kantons St.Gallen als attraktiver Standortkanton gewünscht hätte. Der Kanton St.Gallen sollte sich aus Sicht der FDP an der Spitze messen und sich nicht mit der Tatsache begnügen, dass es noch schlechter rangierte Kantone gibt.

Unterstützung durch FDP
Auch die weiteren diskutierten Geschäfte wie das Statistikgesetz, das Einführungsgesetz zur eidgenössischen Stromversorgungsgesetzgebung und die Beitritte zur Interkantonalen Vereinbarung betreffend die Melioration der Linthebene und zur computerunterstützten Zusammenarbeit der Kantone bei der Aufklärung von Gewaltdelikten werden von der FDP-Fraktion mitgetragen.



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Eidgenössische Abstimmung vom 26. September 2010
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News der FDP Schweiz
FDP.Die Liberalen kritisiert Entscheid WAK-N für halbherzige MWST-Reform

Bern, 31. August 2010

Medienmitteilung

 

FDP.Die Liberalen kritisiert Entscheid WAK-N für halbherzige MWST-Reform

Erfolg bei der Liberalisierung der Öffnungszeiten von Tankstellenshops

 


 

Die WAK-N befürwortete heute in der ersten Beratung zum zweiten Teil der Mehrwertsteuer-Reform zwar eine Vereinfachung. Sie lehnt jedoch einen Einheitssatz ab und plädiert für ein Zweisatzmodell mit zahlreichen Ausnahmen. Damit zeigt die Kommission den Anliegen der Wirtschaft – insbesondere der KMU – die kalte Schulter. Als einzige Partei setzt sich die FDP.Die Liberalen entschlossen für einen Einheitssatz ein. Dieser würde den administrativen Aufwand der Unternehmen um 11% senken, ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und Arbeitsplätze schaffen. Die FDP kämpft deshalb weiter für eine markante Vereinfachung: Am 11. September lanciert sie an ihrer a. o. Delegiertenversammlung die Volksinitiative „Bürokratie-Stopp!“ und ein entsprechendes Massnahmenpapier mit konkreten Forderung – unter anderem für den MWST-Einheitssatz.

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Falsches Instrument gegen exzessive Boni

Bern, 27. August 2010

Medienmitteilung

 

Falsches Instrument gegen exzessive Boni

FDP.Die Liberalen entschieden gegen das Tantièmen-Modell

 


 

Die RK-S will das Tantièmen-Modell der WAK-S in die Beratungen zum indirekten Gegenvorschlag zur Minder-Initiative einbeziehen. Vergütungen ab drei Millionen Franken sollen als Gewinnbeteiligung im Sinne der Tantiemen gelten und der Genehmigung durch die GV unterstellt werden. Damit können Anstellungsverträge, die bei Spitzenleistungen zu höheren Vergütungen führen könnten, nicht mehr definitiv abgeschlossen werden. Es ist klar, dass Hochqualifizierte so Schweizer Gesellschaften meiden. Top-Firmensanierer werden sich nicht mehr finden lassen, weil Tantiemen unter der Bedingung stehen, dass das Unternehmen Gewinn erzielt. FDP.Die Liberalen spricht sich entschieden gegen das Tantièmen-Modell aus. Es schränkt die Freiheit der Unternehmen massiv ein und benachteiligt den Wirtschaftsstandort Schweiz gegenüber der Konkurrenz.

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