FDP.Die Liberalen St.Gallen


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FDP-Fraktion aktiv und erfolgreich

Novembersession im Zeichen einer schwierigen Finanzlage

Wie immer in der Novembersession gab auch dieses Jahr vor allem der Voranschlag zu sprechen. Die FDP-Fraktion war erfolgreich mit ihrer Forderung nach Obergrenzen für das Ausgabenwachstum und weitere Eigenkapitalbezüge. Auch beim anderen wichtigen Geschäft der Novembersession – der Anpassung der Ladenöffnungszeiten – war die FDP mit ihrer Forderung nach einer moderaten Liberalisierung erfolgreich. Die freisinnige Fraktion reichte zudem mehrere Vorstösse zu bildungs-, finanz-, gesundheits- und staatspolitischen Fragen ein.

St.Gallen, 01.12.2009 | Die wirtschaftlich schwierige Situation schlägt sich im Voranschlag 2010 nieder - aufgrund eines effektiven Defizites von rund 270 Mio. Franken müssen 225 Mio. aus dem freien Eigenkapital entnommen werden. Die FDP-Fraktion konnte bei der Behandlung des Budgets einmal mehr ihre Themenführerschaft im Bereich Finanzen unter Beweis stellen und Mehrheiten für ihre Vorschläge erreichen. So verlangte die FDP für den Voranschlag 2011 erfolgreich Obergrenzen für das Ausgabenwachstum sowie der Eigenkapitalbezüge zur Deckung künftiger Defizite. Mit diesen Massnahmen möchte die FDP sicherstellen, dass das finanzielle Polster nicht zu schnell aufgebraucht wird und die Steuerbelastung trotz schwieriger Finanzlage des Kantons nicht erhöht werden muss.

Leistungskonzentration im Spitalbereich gefordert
Mit zwei Vorstössen aus Kreisen der CVP respektive der SVP wurde die Diskussion über die Spitalstrategie im Kantonsrat wieder aufgenommen. Die FDP setzte sich mit ihrer Position durch, dass derzeit Quadriga II grundsätzlich nicht in Frage gestellt werden soll. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass forciert weitere Leistungskonzentrationen umgesetzt werden. Dazu gehört auch eine klare Vorgabe von Prioritäten bei den geplanten Umbauprojekten.

Ladenschluss neu eine Stunde später
Im Vergleich zu umliegenden Kantonen hat das Gewerbe im Kanton St.Gallen Wettbewerbsnachteile aufgrund der restriktiven Ladenöffnungszeiten. Die FDP-Fraktion unterstützte deshalb eine moderate Liberalisierung: Von Montag bis Freitag sollen verlängerte Ladenöffnungszeiten bis 20 Uhr (statt bisher 19 Uhr) gelten, wobei weiterhin ein Abendverkauf bis 21 Uhr möglich sein soll. Die FDP sprach sich aber gegen eine Ausweitung der Ladenöffnungszeiten vor hohen Feiertagen aus. Der Kantonsrat folgte der FDP-Haltung in beiden Punkten.

Bei Investitionen Prioritäten festlegen
Die FDP-Fraktion reichte in der Novembersession einen Vorstoss betreffend die vielen anstehenden Investitionen des Kantons ein: In den nächsten Jahren stehen Investitionsvorhaben im Gesundheits-, Verkehrs- und Bildungswesen in der Gesamthöhe von gegen 4 Milliarden Franken an, was annähernd dem Gesamtaufwand des Kantons im Jahr 2010 entspricht. Angesichts dieser riesigen Summe ist für die FDP klar, dass eine departementsübergreifende Prioritätenfestlegung unumgänglich wird. Die Freisinnigen möchten deshalb mit einer Interpellation von der Regierung wissen, ob sie zur Festlegung von Schwergewichten bereit ist und wie sie das grosse Investitionsvolumen unter Wahrung einer vertretbaren Steuerbelastung realisieren will.

Regionale Schulaufsicht abschaffen
Vor fünf Jahren wurde im Zuge einer Revision des Volksschulgesetzes die regionalen Schulaufsichten (RSA) geschaffen. Mittlerweile hat sich in der Praxis gezeigt, dass deren Aufgaben nach wie vor unklar sind und der Nutzen der RSA in Frage gestellt werden muss. Die FDP fordert deshalb mittels Motion eine Änderung des Volksschulgesetzes, um die RSA abzuschaffen respektive die Zuständigkeit für die Behandlung von Rekursen - der aus Sicht der FDP momentan einzigen sinnvollen Aufgabe der RSA - neu zu regeln.

Corporate Governance im Kanton
Mitglieder der Regierung und Verwaltungskader nehmen von Amtes wegen Einsitz in einer Vielzahl von öffentlich-rechtlichen Anstalten, Stiftungen und Gesellschaften. Dabei stellen sich immer wieder Fragen bezüglich Einflussnahme und Kontrolle (Corporate Governance), die zu fehlender Transparenz und Konflikten führen können. Mittels Postulat fordert die FDP deshalb eine Auslegung über die Sicherstellung der Corporate Governance bei der Erfüllung staatlicher Aufgaben.

Private Anbieter nicht benachteiligen
Ein weiterer FDP-Vorstoss betrifft die Wettbewerbsbedingungen für private Kranken- und Rettungstransporte. Die FDP ist der Ansicht, dass in Notfällen der Rettungsdienst aufgeboten werden müsste, der am schnellsten am Einsatzort ist - egal ob es sich um einen spitaleigenen Rettungsdienst oder einen privaten Anbieter handelt. Es geht für die FDP nicht an, dass private Anbieter benachteiligt werden, weshalb sie in einer Interpellation mehrere Fragen zur Thematik an die Regierung richtet.
Bereits angekündigt wurde ein in der Novembersession eingebrachter Vorstoss, der die Gründung eines Institutes für Gesundheitsökonomie an der Universität St.Gallen anregt.



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News
Eidgenössische Abstimmung vom 26. September 2010
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News der FDP Schweiz
FDP.Die Liberalen kritisiert Entscheid WAK-N für halbherzige MWST-Reform

Bern, 31. August 2010

Medienmitteilung

 

FDP.Die Liberalen kritisiert Entscheid WAK-N für halbherzige MWST-Reform

Erfolg bei der Liberalisierung der Öffnungszeiten von Tankstellenshops

 


 

Die WAK-N befürwortete heute in der ersten Beratung zum zweiten Teil der Mehrwertsteuer-Reform zwar eine Vereinfachung. Sie lehnt jedoch einen Einheitssatz ab und plädiert für ein Zweisatzmodell mit zahlreichen Ausnahmen. Damit zeigt die Kommission den Anliegen der Wirtschaft – insbesondere der KMU – die kalte Schulter. Als einzige Partei setzt sich die FDP.Die Liberalen entschlossen für einen Einheitssatz ein. Dieser würde den administrativen Aufwand der Unternehmen um 11% senken, ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und Arbeitsplätze schaffen. Die FDP kämpft deshalb weiter für eine markante Vereinfachung: Am 11. September lanciert sie an ihrer a. o. Delegiertenversammlung die Volksinitiative „Bürokratie-Stopp!“ und ein entsprechendes Massnahmenpapier mit konkreten Forderung – unter anderem für den MWST-Einheitssatz.

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Falsches Instrument gegen exzessive Boni

Bern, 27. August 2010

Medienmitteilung

 

Falsches Instrument gegen exzessive Boni

FDP.Die Liberalen entschieden gegen das Tantièmen-Modell

 


 

Die RK-S will das Tantièmen-Modell der WAK-S in die Beratungen zum indirekten Gegenvorschlag zur Minder-Initiative einbeziehen. Vergütungen ab drei Millionen Franken sollen als Gewinnbeteiligung im Sinne der Tantiemen gelten und der Genehmigung durch die GV unterstellt werden. Damit können Anstellungsverträge, die bei Spitzenleistungen zu höheren Vergütungen führen könnten, nicht mehr definitiv abgeschlossen werden. Es ist klar, dass Hochqualifizierte so Schweizer Gesellschaften meiden. Top-Firmensanierer werden sich nicht mehr finden lassen, weil Tantiemen unter der Bedingung stehen, dass das Unternehmen Gewinn erzielt. FDP.Die Liberalen spricht sich entschieden gegen das Tantièmen-Modell aus. Es schränkt die Freiheit der Unternehmen massiv ein und benachteiligt den Wirtschaftsstandort Schweiz gegenüber der Konkurrenz.

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