FDP.Die Liberalen St.Gallen


Blog

Jugendgewalt muss bekämpft werden

FDP nimmt Resultate der Studie mit Interesse zur Kenntnis

Eine neue Studie über die Gewalt St.Galler Jugendlicher bestärkt die FDP des Kantons St.Gallen in ihrer Kernposition „Sicherheit – konsequent durchsetzen“: Es braucht sichtbare Polizeipräsenz im öffentlichen Raum durch Aufstockung des Polizeikorps, der polizeiliche Jugenddienst ist zu verstärken, die Strafverfolgung muss konsequent und rasch erfolgen und für alle – ob In- oder Ausländer – muss beim Strafmass und -vollzug der gleiche Massstab gelten.

St.Gallen, 25.08.2009 | Kaum ein Wochenende vergeht, ohne dass im Anschluss daran Meldungen über gewalttätige Jugendliche in den Medien erscheinen. Doch ist das Phänomen der Jugendgewalt tatsächlich so drängend? Eine breit angelegte Studie, welche das St.Galler Sicherheits- und Justiz- sowie das Bildungsdepartement im Januar 2008 in Auftrag gegeben haben, zeigt nun erstmals die tatsächlichen Zahlen und Zusammenhänge auf. Die FDP des Kantons St.Gallen ist erfreut, dass mit der vorliegenden Studie nun tatsächlich Fakten vorliegen, auf denen basierend Konsequenzen gezogen werden können.

Ein Viertel war gewalttätig
Der Forschungsbericht des Kriminologischen Institutes der Universität Zürich stützt sich auf die anonyme Befragung von 5'200 Jugendlichen des neunten Schuljahres. Er hat ergeben, dass 26 Prozent aller Schülerinnen und Schülern der dritten Oberstufenklassen im Kanton St.Gallen mindestens einmal eine Gewalttat (Körperverletzung, Gruppenschlägerei, Raub oder sexuelle Gewalt) verübt haben. Die grosse Mehrheit - nämlich fast drei Viertel - aller Delikte wurde im öffentlichen Raum begangen. Die FDP sieht sich damit in ihrer langjährigen Forderung bestärkt, der Sicherheit im öffentlichen Raum (durch Videoüberwachung und durch sichtbare Präsenz der Ordnungskräfte) besondere Bedeutung zuzumessen. Auch der Ausbau der polizeilichen Jugenddienste ist wichtig und wurde von der FDP stets unterstützt. Wenn es zu einer kriminellen Handlung kommt, ist diese aus Sicht der FDP rasch und konsequent zu verfolgen. Dabei muss für In- und Ausländer bei Strafmass und Strafvollzug derselbe Massstab gelten.

Eltern müssen klare Regeln aufstellen und durchsetzen
Die Studie weist auch - oft wenig überraschende - Korrelationen aus. So erhöhen unvollständige Familien, geringe elterliche Kontrolle oder häufige Ausgänge sowie Alkohol- und Drogenkonsum, das Risiko auf Jugendkriminalität. Erhalten die Jugendlichen jedoch klare Regeln von ihren Eltern und wird die Einhaltung dieser Regeln auch kontrolliert, sinkt die Gefahr von jugendlicher Gewalt. Es zeigt sich einmal mehr: Die Verantwortung für die Erziehung der Kinder liegt in erster Linie bei den Eltern und kann nicht delegiert werden. Für die FDP ist die Selbstverantwortung jedes Einzelnen ein altes Anliegen, das offensichtlich nichts von seiner Dringlichkeit eingebüsst hat.

FDP setzt sich weiter für Sicherheit ein
Die FDP des Kantons St.Gallen bleibt an ihrem Kernthema „Sicherheit - konsequent durchsetzen" dran. So wird die traditionelle Toggenburger Tagung der FDP- sie findet am 7. November 2009 in der Massnahmenanstalt Bitzi in Mosnang statt - das Thema Jugendgewalt im Kanton St.Gallen wieder aufgreifen und vertiefen.




Download
Die gesamte Studie kann beim Internetauftritt des Kantons heruntergeladen werden.



drucken Print
Weitere Informationen

An ihrer traditionellen Klausurtagung in Wildhaus nahm sich die FDP-Fraktion thematisch viel vor – und wurde mit einer spannenden, anregenden und vielseitigen Tagung belohnt. Das Oberthema „Gesellschaft im Wandel“ wurde mit hochkarätigen Referenten wie dem Strafrechtsprofessor Martin Killias oder IHK-Direktor Kurt Weigelt verschiedentlich beleuchtet: So wurden Veränderungen und künftige Herausforderungen in den Bereichen Demographie, Soziologie, Jugendgewalt, Medien oder Wirtschaft aufgezeigt.

Termine
Fraktionsvorstandssitzung
7.09.2010


Kadertagung der FDP Schweiz
10.09.2010
Zug


Fraktionssitzung September
11.09.2010
Region Rheintal

News
Eidgenössische Abstimmung vom 26. September 2010
Weitere Informationen finden Sie hier



Kantonale Abstimmung vom 26. September 2010
Weitere Informationen finden Sie hier

News der FDP Schweiz
FDP.Die Liberalen kritisiert Entscheid WAK-N für halbherzige MWST-Reform

Bern, 31. August 2010

Medienmitteilung

 

FDP.Die Liberalen kritisiert Entscheid WAK-N für halbherzige MWST-Reform

Erfolg bei der Liberalisierung der Öffnungszeiten von Tankstellenshops

 


 

Die WAK-N befürwortete heute in der ersten Beratung zum zweiten Teil der Mehrwertsteuer-Reform zwar eine Vereinfachung. Sie lehnt jedoch einen Einheitssatz ab und plädiert für ein Zweisatzmodell mit zahlreichen Ausnahmen. Damit zeigt die Kommission den Anliegen der Wirtschaft – insbesondere der KMU – die kalte Schulter. Als einzige Partei setzt sich die FDP.Die Liberalen entschlossen für einen Einheitssatz ein. Dieser würde den administrativen Aufwand der Unternehmen um 11% senken, ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und Arbeitsplätze schaffen. Die FDP kämpft deshalb weiter für eine markante Vereinfachung: Am 11. September lanciert sie an ihrer a. o. Delegiertenversammlung die Volksinitiative „Bürokratie-Stopp!“ und ein entsprechendes Massnahmenpapier mit konkreten Forderung – unter anderem für den MWST-Einheitssatz.

Weiterlesen...



Falsches Instrument gegen exzessive Boni

Bern, 27. August 2010

Medienmitteilung

 

Falsches Instrument gegen exzessive Boni

FDP.Die Liberalen entschieden gegen das Tantièmen-Modell

 


 

Die RK-S will das Tantièmen-Modell der WAK-S in die Beratungen zum indirekten Gegenvorschlag zur Minder-Initiative einbeziehen. Vergütungen ab drei Millionen Franken sollen als Gewinnbeteiligung im Sinne der Tantiemen gelten und der Genehmigung durch die GV unterstellt werden. Damit können Anstellungsverträge, die bei Spitzenleistungen zu höheren Vergütungen führen könnten, nicht mehr definitiv abgeschlossen werden. Es ist klar, dass Hochqualifizierte so Schweizer Gesellschaften meiden. Top-Firmensanierer werden sich nicht mehr finden lassen, weil Tantiemen unter der Bedingung stehen, dass das Unternehmen Gewinn erzielt. FDP.Die Liberalen spricht sich entschieden gegen das Tantièmen-Modell aus. Es schränkt die Freiheit der Unternehmen massiv ein und benachteiligt den Wirtschaftsstandort Schweiz gegenüber der Konkurrenz.

Weiterlesen...



Abonnieren Sie unseren Newsletter
Ja, ich möchte regelmässig den Newsletter per E-Mail erhalten:


Login
»  Passwort vergessen?