St.Galler Komitee für Sicherung der AHV und Sanierung der IV
Breit abgestütztes Komitee tritt für JA ein
St.Gallen, 14. August 2009 | Heute ist die IV in einer bedrohlichen Schieflage und macht täglich neue Schulden in der Höhe von 4 Millionen Franken. Diese Schulden, die Ende 2010 rund 16 Milliarden erreichen werden, belasten die AHV und gefährden unsere Altersrenten. Ohne Gegenmassnahmen geht der AHV in zehn Jahren das Geld aus. Unsere Renten könnten nicht mehr bezahlt werden. Die Annahme der Vorlage am 27. September 2009 stärkt unsere AHV und unsere Altersrenten.
Befristete Zusatzfinanzierung
Der moderaten Mehrwertsteuererhöhung stehen weit schlechtere Alternativen mit gravierenden Folgen für Konsumenten und Unternehmen gegenüber. Konkret drohen bei einem NEIN höhere Lohnnebenkosten für Arbeitnehmer und Arbeitgeber, was Arbeitsplätze zerstören würde.
Die auf sieben Jahre befristete Zusatzfinanzierung gibt der Invalidenversicherung IV die notwendige Zeit, durch weitere Reformen (6. IV-Revision) das laufende Defizit abzubauen. Auf der anderen Seite werden AHV- und IV-Fonds getrennt, die AHV und die IV damit unabhängig. Unser Ja zur IV-Zusatzfinanzierung bedeutet ein JA zum Sanierungsplan der Invaliden-Versicherung und zu sicheren AHV-Renten. Auch in Zukunft.
Breit abgestütztes Komitee
Im Kanton St.Gallen hat sich ein breit abgestütztes, überparteiliches Komitee mit Vertretern aus CVP, FDP, BDP, EVP und Grünliberalen gebildet. Es hat zum Ziel, die St.Galler Bevölkerung in den nächsten Wochen von einem JA zu überzeugen. Dem Komitee gehören bereits mehrere Dutzend Personen an, darunter Mitglieder der Bundesversammlung wie Ständerätin Erika Forster und die Nationalratsmitglieder Lucrezia Meier-Schatz, Walter Müller oder Thomas Müller.
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