FDP.Die Liberalen St.Gallen


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Walter Locher soll ab 2010 Kantonsrat präsidieren

FDP-Fraktion bereitet sich in Uzwil auf Junisession vor

Im Hotel Uzwil hat die FDP-Fraktion die Geschäfte der kommenden Session vorberaten. Zu Beginn der Sitzung nominierte sie Walter Locher als Kandidaten für das Kantonsratsvizepräsidium. Weiter beschäftigte sich die FDP-Fraktion mit den beiden Raucher-Initiativen, der Staatsrechnung 2008 und den Beiträgen des Lotteriefonds.

Uzwil, 25.05.2009 | Turnusgemäss kann die FDP-Fraktion ab der kommenden Session wieder die Vizepräsidentin oder den Vizepräsidenten des Kantonsrates stellen. Gleich zu Beginn der Fraktionssitzung diskutierten die FDP-Kantonsratsmitglieder dieses sehr wichtige Wahlgeschäft - schliesslich ist es Usanz, dass die Vizepräsidentin respektive der Vizepräsident im darauffolgenden Jahr, also 2010/2011, das Präsidium des Kantonsrates übernimmt.
Walter Locher erhielt die meisten Stimmen und wird von der FDP-Fraktion zuhanden des Kantonsrates als Vizepräsident portiert. Der 54-jährige Anwalt aus der Stadt St.Gallen ist seit 2003 für die FDP im Kantonsrat.

Gewinn dem Eigenkapital zuweisen
Die FDP-Fraktion nimmt zufrieden von dem sehr guten Rechnungsergebnis des Kantons St.Gallen Kenntnis. Insbesondere der Vorschlag der Regierung, den gesamten Ertragsüberschuss von 312 Mio. Franken dem Eigenkapital zuzuweisen, wird von der FDP-Fraktion sehr begrüsst. Denn dies gibt dem Kanton die Möglichkeit, sich für die kommenden schlechten Jahre bestmöglich zu rüsten, zumal die Abschlüsse 2010/2011/2012 wohl tiefrot sein werden.
Die FDP-Fraktion unterstützt die Anträge der Finanzkommission betreffend den Lotteriefonds. Sie stimmt dem Streichungsantrag der Finanzkommission zum Gewaltpräventionsprojekt Rapperswil-Jona zu, da der Lotteriefonds dafür die falsche „Kasse" ist. Allerdings unterstützt die Fraktion den geänderten Antrag der Regierung, dieses Projekt mehrheitlich via Sport Toto zu finanzieren.

Volk soll über Raucherinitiativen entscheiden
In der Junisession wird der Kantonsrat zwei Gesetzesinitiativen zum Passivrauchen beraten: Die Initiative der Lungenliga möchte ein gänzliches Rauchverbot in gastgewerblichen Betrieben (ausser in unbedienten Fumoirs). Jene der Raucherliga sieht die Bundeslösung vor, bei der bediente Fumoirs erlaubt bleiben und Restaurationsbetriebe mit höchstens 80 Quadratmetern eine Bewilligung als Raucherbetrieb erhalten können. Die FDP-Fraktion gewichtet in der Güterabwägung zwischen Gesundheitsschutz und wirtschaftlicher Freiheit die Gesundheit höher und unterstützt mehrheitlich die Initiative der Lungenliga. Wichtig für die FDP-Fraktion ist aber, dass das Volk nun zu beiden Initiativen in einer Doppelabstimmung Stellung beziehen kann.

Weitere Geschäfte
Die FDP-Fraktion lehnt die Initiative zur Schaffung eines Berufsbildungsfonds klar ab. Diese wäre kontraproduktiv, da damit ein unverhältnismässig hoher administrativer Aufwand für Wirtschaft und Staat verbunden wäre. Kenntnis nehmen wird die FDP zu den Berichten über die Vereinbarkeit von Beruf und Familien in der Staatsverwaltung sowie zum demographischen Wandel.
Den Kantonsratsbeschluss über den Nachtrag für Förderbeiträge nach Gemeindevereinigungsgesetz wird die freisinnige Fraktion unterstützen.


Der Kandidat der FDP für das Kantonsratsvizepräsidium, Dr. Walter Locher, stösst mit seinen Fraktionskollegen Heinz Wittenwiler (l.) und Paul Schlegel (r.) an.



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News der FDP Schweiz
FDP.Die Liberalen kritisiert Entscheid WAK-N für halbherzige MWST-Reform

Bern, 31. August 2010

Medienmitteilung

 

FDP.Die Liberalen kritisiert Entscheid WAK-N für halbherzige MWST-Reform

Erfolg bei der Liberalisierung der Öffnungszeiten von Tankstellenshops

 


 

Die WAK-N befürwortete heute in der ersten Beratung zum zweiten Teil der Mehrwertsteuer-Reform zwar eine Vereinfachung. Sie lehnt jedoch einen Einheitssatz ab und plädiert für ein Zweisatzmodell mit zahlreichen Ausnahmen. Damit zeigt die Kommission den Anliegen der Wirtschaft – insbesondere der KMU – die kalte Schulter. Als einzige Partei setzt sich die FDP.Die Liberalen entschlossen für einen Einheitssatz ein. Dieser würde den administrativen Aufwand der Unternehmen um 11% senken, ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und Arbeitsplätze schaffen. Die FDP kämpft deshalb weiter für eine markante Vereinfachung: Am 11. September lanciert sie an ihrer a. o. Delegiertenversammlung die Volksinitiative „Bürokratie-Stopp!“ und ein entsprechendes Massnahmenpapier mit konkreten Forderung – unter anderem für den MWST-Einheitssatz.

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Falsches Instrument gegen exzessive Boni

Bern, 27. August 2010

Medienmitteilung

 

Falsches Instrument gegen exzessive Boni

FDP.Die Liberalen entschieden gegen das Tantièmen-Modell

 


 

Die RK-S will das Tantièmen-Modell der WAK-S in die Beratungen zum indirekten Gegenvorschlag zur Minder-Initiative einbeziehen. Vergütungen ab drei Millionen Franken sollen als Gewinnbeteiligung im Sinne der Tantiemen gelten und der Genehmigung durch die GV unterstellt werden. Damit können Anstellungsverträge, die bei Spitzenleistungen zu höheren Vergütungen führen könnten, nicht mehr definitiv abgeschlossen werden. Es ist klar, dass Hochqualifizierte so Schweizer Gesellschaften meiden. Top-Firmensanierer werden sich nicht mehr finden lassen, weil Tantiemen unter der Bedingung stehen, dass das Unternehmen Gewinn erzielt. FDP.Die Liberalen spricht sich entschieden gegen das Tantièmen-Modell aus. Es schränkt die Freiheit der Unternehmen massiv ein und benachteiligt den Wirtschaftsstandort Schweiz gegenüber der Konkurrenz.

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